Dieses Blog durchsuchen
Dienstag, 13. November 2012
Heimwerken
Die Welt erbebt vor meinem Schaffen!!!... ich habe ein Bücherregal gebaut.
Und wer jetzt sagt: "Nur ein Idiot würde in den Baumarkt rennen, um dort ein 1.35m*30cm-Presspappenbrett zu erwerben!" HaHa! Ja, das ist wahr... HAHA...Hmmm.. Aber ich hatte nunmal kein verdammtes 1,35m*35cm-Brett in meinem Fundus! ausserdem brauchte ich auch noch die Dachlatten (Baukontrukstionshölzer, geschliffen, Kiefer)
und die verflixten Winkel, nicht zu vergessen ein Päckchen neue Spanplattenschrauben. (Sie suchen lange präzise Wörter? Besuchen Sie den Baumarkt!)
Über die Konstruktion lässt sich in Kürze sagen: Sie hält! Und sie ist der Inbegriff von Individualität! Sowohl der Neigungswinkel unseres Altbaus, als auch die konkave Verformung meines heißgeliebten Echtholzfußbodens wurden berücksichtigt. Das Brett selbst folgt, nach seiner Beladung mit den Standardwerken der Weltliteratur (Kinderatlas des Sternenhimmels, GTA-San Andreas das vollständige Lösungsbuch...) der Kurve des Bodens in einer nahezu perfekten Paralelle.
Begabte Schauspieler
Was es Alles gibt!- Gerade auf 3Sat gesehen: Ein Verhaltenstest für Hunde! Der dauert über eine Stunde und kostet etwa 1500Franken(Kein Plan, wieviel das in Euro ist). Bis jetzt nichts spannendes, der Hund wird halt in Alltagssituationen getestet. Und jetzt kommt der Knüller: Die Darsteller, die diese Alltagsituationen simulieren spielen UM LÄNGEN besser als alle "Schauspieler" im Vormittagsprogra
mm, glaubhafter als die Kommisare bei K11 und gegen Matt Damon nahezu oscarreif!
Es ergeben sich einige bizarre Szenen.
Hauptdarsteller: Collie-Rüde Ralf (Ich habe seinen echten Namen vergessen, finde aber, dass Ralf ein in der Hundewelt stark vernachlässigter Name ist.)
Sein Herrchen Herbert (Name von der Redaktion ebenfalls erfunden)
Eine junge Nachwuchs-Darstellerin in verschiedenen Rollen, nennen wir sie Susi, etwa Mitte 20.
Herbert zu Ralf (Letzterer verharrt mit freudiger Erwartung an Herberts Seite) Gutes Hunderl, Feines Hunderl.. ja bist oa ganz a Liaber!
Susi (In Gummistifeln auf Ralf zuhechtend): Scheiß Köter! Nimm den mal an die Leine du Penner!
Ralf (Vollkommen entspannt)
Susi (Nun in einem langen Matel, schwankt auf Ralf zu) NuuuNuuunuuu Du bisch ein schööööna Hund! Jaaa du bisch ein escht schööööna Hund! *Hips*
Ralf (Noch immer unbeeindruckt)
Susi (Stürzt im Volltarn aus einem nahen Busch) Huar! Baddadaddddadaaaaaammm! Kabooooommmm!
Ralf (Ist offensichtlich taub oder bekifft)
Und das geht über ein Stunde so.... Applaus von den Rängen! Die Academy ist begeistert! Solcherart Engagement und Einsatz für die Schauspielkunst gehört gefördert! Daher stifte ich hiermit zwei vergoldete Dosen feinstes Hundefutter an die namenlose Darstellerin... Bitte melde dich! Dein Spiel hat mein Herz berührt!
Hauptdarsteller: Collie-Rüde Ralf (Ich habe seinen echten Namen vergessen, finde aber, dass Ralf ein in der Hundewelt stark vernachlässigter Name ist.)
Sein Herrchen Herbert (Name von der Redaktion ebenfalls erfunden)
Eine junge Nachwuchs-Darstellerin in verschiedenen Rollen, nennen wir sie Susi, etwa Mitte 20.
Herbert zu Ralf (Letzterer verharrt mit freudiger Erwartung an Herberts Seite) Gutes Hunderl, Feines Hunderl.. ja bist oa ganz a Liaber!
Susi (In Gummistifeln auf Ralf zuhechtend): Scheiß Köter! Nimm den mal an die Leine du Penner!
Ralf (Vollkommen entspannt)
Susi (Nun in einem langen Matel, schwankt auf Ralf zu) NuuuNuuunuuu Du bisch ein schööööna Hund! Jaaa du bisch ein escht schööööna Hund! *Hips*
Ralf (Noch immer unbeeindruckt)
Susi (Stürzt im Volltarn aus einem nahen Busch) Huar! Baddadaddddadaaaaaammm! Kabooooommmm!
Ralf (Ist offensichtlich taub oder bekifft)
Und das geht über ein Stunde so.... Applaus von den Rängen! Die Academy ist begeistert! Solcherart Engagement und Einsatz für die Schauspielkunst gehört gefördert! Daher stifte ich hiermit zwei vergoldete Dosen feinstes Hundefutter an die namenlose Darstellerin... Bitte melde dich! Dein Spiel hat mein Herz berührt!
Verräterische Sprach Teil I
Sprache ist verräterisch Teil I: Kulturbeutel
Passt Alles, was Kultur ausmacht wirklich in einen Beutel?
Oder definiert sich Kultur am Ende tatsächlich nur über das Hygienverhalten?
Oder sind Wir vielleicht nur eine Gesellschaft von Kultur-Beutlern?
Wenn man sich so manchen Campingplatz anschaut, wird man zu dem Ergebnis kommen: Wir sind Kultur-Beuteltiere!
Rest in pieces...
Heute Morgen gegen 6:00 Uhr erlag mein Ventilator Freddy einem schweren, irreparabelen Motorschaden. Freddy war mehr als ein Stück Technik... Er war ein Lebensretter! Bescheiden verrichtete er seinen Dienst, zunächst auf der Fensterbank, später auch gerne auf dem Schreibtisch nahe beim PC. Jegliche Wartung hat er über die Jahre hinweg, wohl seines Fleißes wegen, abgelehnt. Bereits legendär sind se
ine Einsätze in den Jahren 2003 und 2008, deren Sommermonate er, trotz permanenter Standortwechsel, mit Bravour meisterte. In seiner Freizeit fristete Freddy ein sehr zurückgezogenes Keller- bzw. Dachbodendasein, oft verbrachte er Monate in seinem Lieblingskarton. Dort lernte er auch Imke, die fesche Mehrfachsteckdose aus Schweden kennen. Erst bei der gemeinsamen Arbeit, später dann im eigenem Karton, wurde aus den beiden ein vertrautes und vertrauendes Paar. Freddy ist seiner Imke in all den Jahren treu geblieben, auf Zubehör wollten sie allerdings verzichten. Sie hatten aneinander genug. Freddy wird in unseren Herzen weiterleben und oft werden wir an den frischen Wind denken, den er ins Haus brachte. Er ging friedlich und ohne Rauchentwicklung aus dieser Welt und sorgt nun an einem fernen Gestade für volle Segel. Freddys Wunsch war es, dass seine sterbliche Hülle der Forschung zur Verfügung gestellt wird, sein ehemaliger Arbeitgeber M.Z. wird dieser Bitte in Heimarbeit entsprechen. Auch war er eingetragener Ersatzteile-Spender.
Alle Freunde und Angehörigen sind zu einer Trauerstunde im kühlen Keller bei Schnittchen und Kaffee eingeladen.
Stimmen:
Dave L. (Mitbewohner): Er wird mir fehlen.... (wendet sich kurz ab) Verdammt! Er fehlt mir jetzt schon!
Elly (Dreifachsteckdose aus Moers, Bekannte): Ich kann es noch gar nicht fassen! Freddy war immer so einfühlsam. Nie nahm er mehr als er brauchte.
M.Z. (Ehemaliger Arbeitgeber): Freddy hatte eine ganz unglaubliche Art, die Leute an sich zu binden. Diese besondere Art von Ausstrahlung fehlt anderen Geräten einfach. Egal wohin er blickte, die Leute folgten ihm... (hält kurz inne)... Es wird schwer werden, ihn zu ersetzen!
Zimmersuche in Heidelberg
Ich so: "Zimmermann, schönen gut`n Tag!"
Anderes Ende der Leitung: "---"
Ich wieder: "Ähm.. ja! Ich rufe an wegen des WG-Zimmers. Ist das noch verfügbar?"
Mein immernoch zutiefst virtuelles Gegenüber: "Hmmm...? Ahh! Hmmm?!? Das Zimmer?!? Mhh! Jaaaa!... Das ist NOCH verfügbar! Jaaaa." (Ein breiter badischer Akzent macht sich Raum)
Ich *erfreut*: "Wie schön, also... ich suche..."
Das badische Urviech: "Hmm?!? Jaaa?!? Sie machen also waaaas? Sie sind also Student?!? Ja wie? Ja was?!?"
Ich: "Ähm... ich suche im Auftrag eines Freun..."
Urviech: "NEIN! NEIN! SO nicht! NEIN! Ich muss die Leute doch kennen!" *lautes Kopfschütteln*
Ich: "Also, es geht eigentlich um eine junge Dame aus Pakistan..."
Urviech: "Um Gottes Willen!!! NEIN!NEIN!..."
Ich: "Ähmmm... Studentin der Medienwissenschaften..."
Urviech: "NEIN!NEIN!NEIN! NIEMALS! NEIN!" *reißt sich ein Bein aus und springt im Kreis* *legt auf*
Ich: "Ja.. dann.. wünsch ich mir jetzt halt selbst noch nen schönen Tag."
*Ich brauch nen Schnaps!*
Anderes Ende der Leitung: "---"
Ich wieder: "Ähm.. ja! Ich rufe an wegen des WG-Zimmers. Ist das noch verfügbar?"
Mein immernoch zutiefst virtuelles Gegenüber: "Hmmm...? Ahh! Hmmm?!? Das Zimmer?!? Mhh! Jaaaa!... Das ist NOCH verfügbar! Jaaaa." (Ein breiter badischer Akzent macht sich Raum)
Ich *erfreut*: "Wie schön, also... ich suche..."
Das badische Urviech: "Hmm?!? Jaaa?!? Sie machen also waaaas? Sie sind also Student?!? Ja wie? Ja was?!?"
Ich: "Ähm... ich suche im Auftrag eines Freun..."
Urviech: "NEIN! NEIN! SO nicht! NEIN! Ich muss die Leute doch kennen!" *lautes Kopfschütteln*
Ich: "Also, es geht eigentlich um eine junge Dame aus Pakistan..."
Urviech: "Um Gottes Willen!!! NEIN!NEIN!..."
Ich: "Ähmmm... Studentin der Medienwissenschaften..."
Urviech: "NEIN!NEIN!NEIN! NIEMALS! NEIN!" *reißt sich ein Bein aus und springt im Kreis* *legt auf*
Ich: "Ja.. dann.. wünsch ich mir jetzt halt selbst noch nen schönen Tag."
*Ich brauch nen Schnaps!*
Herbstgedanken.. und so
Ich schaue gerade aus dem Fenster, sehe, wie Darmstadt in einer trüben Suppe versinkt -Nicht, dass ich was gegen trübe Suppen habe; Mit Würstchen sind die spitze!- Und ich spüre noch durch drei Lagen zirkulierende Heizungsluft, wie sich draussen, langsam aber unaufhaltsam, eine sumpfig modrige, mangelfeuchte Winterkälte ausbreitet. Und schon umschleicht mich wieder dieser Hauch von falscher Askese
: "Muss ich wirklich noch einkaufen, heute? Spielt es sich auf einer fünfsaitigen Gitarre nicht genauso schön? Werden Frisuren generell nicht überbewertet?"
Und so sitze ich, verzottelt, aber immerhin geduscht, im Warmen und schlage auf meinen inneren Schweinehund ein. (Das Tier ist Kummer gewohnt!)
Da draussen gibt es eine Welt voller bunter Salattheken und hübscher Kassiererinnen.
Mein Schweinehund und ich einigen uns schließlich auf einen Kompromiss: Der Friseurbesuch wird auf Mittwoch verschoben, dafür wird heute noch Nahrung besorgt.
Die Gitarrenfrage wird vertagt. Herbsttage sind Kampftage!
DER SLIME PART I
Mega-GNARF! Bis jetzt hat es noch kein Virus gesschafft, mich länger als einen Tag auszuknocken! Jetzt huste und schnupfe ich schon den dritten Tag in Folge... Hartnäckiger Mist!
Daher die folgende Warnung:
Irgendwo in Darmstadt geht der SLIME um! Er mag Straßenbahnen und Supermarktschlangen und ist nicht allein deswegen schon komplett pervers.
Der SLIME verwandelt ursympathische Menschen in brod
elnde Eiter-Vulkane und zwingt sie in völlige Isolation.
Trotz intensiver Recherche im Zombie-Survival-Guide (Dem Standardwerk in Überlebensfragen) finden sich zur Bekämpfung des SLIMES keine brauchbaren Hinweise, auch wenn die Symptomatik die Bezeichnung "Lebender Toter" durchaus angemessen erscheinen lässt.
Ich halte mich daher an meinen Instinkt und an die Fertigkeiten, die mir im Korps der Pumas 95-99 bei unzähligen Einsätzen vermittelt wurden.
Meine Behausung habe ich komplett mit Zwieback verkleidet, um die virale Strahlung abzuhalten, die Zimmertemperatur wurde schrittweise auf 55° Celsius erhöht. Aus einem Leitungssystem an der Decke spritzt alle 30 Sekunden ein Desinfektionsmittel auf Zitronenbasis. Alle waagerechten Flächen im Zimmer dienen nun Batterien von Teetassen als Standfläche, im Arsenal befinden sich reichlich Stoffe, die gegen das Abkommen von Genf verstossen, wie Kamille und Roibusch, natürlich auch die vier eukalyptischen Reiter: Minze, Menthol, Fenchel und Anis.
Sieben festangestellte Schamanen kümmern sich um die Bereitstellung von Hausmitteln, wobei ich großen Wert auf kulturelle Fairness lege: Wurde an einem Tag eine Ziege geschlachtet, wird am nächsten eben Waltran durch Fichtenzweige gefiltert. Da muss man schon Kosmopolit sein! Im Keller hat der Gebetskreis Mainz 1844 sein Lager aufgeschlagen und sorgt durch einen permanenten Wachwechsel für die spirituelle Reinheit des Hauses.
Als unberechenbarer Faktor stellte sich eine Delegation von Greepeace-Aktivisten heraus, die meinen erhöhten Taschentuchverbrauch zum Anlass nahmen, mal wieder lautstark auf das Waldsterben hinzuweisen. Meine schnelle Kompromissereitschaft, in Form einer Flüssig-Entsorgungsleitung zur Straßenseite, führte zum fluchtartigen Abzug der Demonstranten.
Ihr seht: Mit wenig Aufwand und einem Minimum an Motivation lässt sich auch ein Gegner wie der SLIME in die Schranken weisen. Doch lasst uns auch die Schwarmintelligenz nutzen! Meine bescheidenen Strategien sind sicherlich nur die Spitze des des Eisbergs bei der Bekämpfung des SLIMES.
Macht mit! Postet eure Tipps! Tauscht und verschenkt das dringend benötigte Krisen-Equipement. Und meidet um Himmels Willen Straßenbahnen und Supermarktschlangen!
Abonnieren
Posts (Atom)